FILIAFOX II

Die eigene KMZ-Controllingsoftware FILIAFOX II scannt die VECTRON- & copago Kassenjournaldaten nach besonderen Ereignissen im Verkaufsalltag.

 

Der Grundgedanke von FILIAFOX-Entwicklung war die berechtigte Frage von vielen unserer Kunden, wie man denn tausende von Informationen die täglich aus den Verkaufsstellen in der Zentrale eintreffen, selbst herausfiltern könne ? Die VECTRON-Kassensysteme zeichnen im Hintergrund alle Aktionen an der Kasse auf, die im Laufe eines Verkaufstages entstehen. Diese sogenannte E-Journal (elektronische Journal) wird zusammen mit den Umsatz -, Bestell-, Retour-, Arbeitszeitdaten etc. täglich aus den Kassen ausgelesen und in den VECTRON Commander eingelesen.

Ein Teil dieser Daten, hauptsächlich Umsatz - ,Bestell- ,Retour-, Arbeitszeitdaten werden an eine vorhandene Warenwirtschaft und vorhandenes Zeiterfassungsprogramm exportiert. Die Journaldaten der Kasse werden nur zum Teil von den Warenwirtschaftssystemen ausgewertet, dies ist immer von der jeweiligen Warenwirtschaftssoftware abhängig.

Das normale Berichtswesen der Kassen werden in der Warenwirtschaft und im Vectron-Commander dargestellt. Dies bezeichnen wir als Controllingstufe 1.

Die Controllingstufe 2 besteht aus FILIAFOX:

FILIAFOX erhält nach Eingang der Kassendaten den Auftrag, die Journaldaten nach gewissen Kriterien, die der Kunde frei einstellen kann, zu durchsuchen.
Dieses Scannen der Journaldaten wird automatisch in der Nacht durchgeführt, so dass das Verkaufs- management die Abweichungen (Kriterien) des Vortages am Morgen des nächsten Tages automatisch angezeigt bekommt, um etwaige Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Um Klartext zu reden:

Hauptsächlich geht es darum, nicht korrekte Verkaufsvorgänge zu erkennen.

Hierzu ein kleines Beispiel:

Eine Verkäuferin/Verkäufer ist allein im Laden und verkauft einem Kunden ein Brot. Dies wird ordnungsgemäß an der Kasse eingetippt, der Kunde sieht in der Kundenanzeige den Artikeltext und den Preis – Der Kunde bezahlt ohne eine Rechnung zu verlangen – die Verkäuferin storniert per Sofortstorno diesen Artikel – der Umsatz ist nicht erfasst ! Man kann sich ja vorstellen, wo dieses Geld landet !

Im normalen Umsatzbericht steht zwar, wie viele Sofortstornos/ Stückzahl und Wert je Mitarbeiter gemacht wurden, aber nicht wie sie entstehen. Des Weiteren ist ein langer Verkaufsvorgang z.B. von mehr als 2 Minuten, der zudem Sofortstornos beinhaltet, überaus verdächtig.

Des Weiteren werden an den Kassen alle umsatzreduzierenden Möglichkeiten wie Kundenrabatte, Personalrabatte, Ware vom Vortag etc. erfasst. Auch hierbei ist die Gefahr, dass ein Mitarbeiter diese Funktionen über Gebühr nutzt.

Ebenfalls werden an den Kassen Warenbewegungen erfasst, die keinen Verkaufserlös bringen, z.B. Personalverzehr, Verkostung, Artikelbezogene Gutscheine, Verderb/Bruch, Kundenreklamationen etc.

Auch diese Aktionen werden von FiliaFox gescannt um etwaige Missbräuche aufzudecken !

 

Man kann FILIAFOX mit folgenden Kriterien voreinstellen:

  • Max Anzahl der Kassenladenöffnung je Mitarbeiter
  • Max Anzahl der Sofortstornos je Mitarbeiter
  • Max Wert des Personeinkaufs je Mitarbeiter
  • Max Wert des Kundenrabatts je Mitarbeiter
  • Max Anzahl von Verkostung
  • Max Anzahl von Personalverzehr
  • Max Anzahl von anderen umsatzneutralen Erfassungen
  • Max Dauer eines Verkaufsvorgangs welcher Sofortstornos beinhaltet
  • Nullverkaufsvorgänge die einen Sofortstorno beinhalten
  • Max – bei der Kassenabrechnung (Geldbestand)
  • Kundendurchschnittsverkaufsvorgabe unterschritten
  • Geplanter Tages-Umsatz in der Filiale wurde unterschritten

 

Durch das Scannen dieser Kriterien verhelfen wir unseren Kunden zu mehr Transparenz um ein noch effizienteres Controlling zu erhalten.
 

Haben Sie Interesse, dann vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Wir informieren Sie gerne.

Einige Highlights im neuen FILIAFOX II

  • Extrem gesteigerter Import der Journaldaten aus dem Vectron Commander (FILIFOX II ca. 4-5 Sekunden pro Kassenplatz, FiliaFox I ca. 4-5 Minuten)
  • Effektive Datenbankstruktur für hohe Verfügbarkeit der Daten (Microsoft SQL Server 64 Bit)
  • Anbindung und Übergabe der Daten an externe Programme wie Power BI von Microsoft
  • Frei gestaltbare Berichtsauswertungen innerhalb der Oberfläche pro User
  • Übersichtliche zeitgemäße Grafische Auswertungen der Daten
  • Aktuelle Programmiertechnologie .NET (Framework ab Vers. 4.0)
  • Künftige Anbindung der Live Daten von copago Kassen vorgesehen
  • Netzwerkfähigkeit mit Mehrplatzfunktion
  • Entwicklung des Programmes im Team der KMZ eigenen Softwareentwicklung

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